Guarana – Vielfältige Wirkung, vielfältige Studien

Guarana Studien

Der Guarana Pflanze, deren eigentlicher Name Paullinia cupana lautet, ist ein Seifenbaumgewächs, welches aus dem südamerikanischen Amazonasraum stammt. Die Samen, die aus den Blüten der Pflanze stammen, wurden bereits vor Jahrhunderten von Ureinwohner studiert und in den Alltag integriert. Auch ohne die Wissenschaft und universitäre Studien fanden die indigenen Völker heraus, dass die Pflanze viele nützliche Wirkungen mit sich bringt.

In erster Linie die nachhaltige, belebende Wirkung des Koffeins, aber auch auch die Leistungssteigerung brachten die Indianer dazu, Guarana als festen Wegbegleiter auf die Jagd mitzunehmen. In Südamerika, besonders in Brasilien und Uruguay, ist der natürliche Energielieferant nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Die Wissenschaft hat noch viele weitere Funktionen aufgedeckt, die dem Guarana zuvor nur nachgesagt wurden. So findet Guarana nicht nur in Europa auch in der Kosmetik häufig Anwendung. Im Kampf gegen Cellulite oder zur effektiven Linderung der vorzeitigen Hautalterung hat es sich häufig bewährt.

Studien zu Guarana

Aktuell und bereits in der entfernten Vergangenheit wurden verschiedenste Studien zu den Wirkungen der absolut vielseitig einsetzbaren Kletterpflanze durchgeführt. Tatsächlich liegen die ersten Aufzeichnungen zu dem Gewächs weit zurück. Sie stammen aus dem 16. Jahrhundert. Natürlich folgten daraufhin viele weitere Studien. Besonders im südamerikanischen Raum, dem Gebiet, aus dem die wirkungsvolle Pflanze stammt, beschäftigten sich vielen Wissenschaftler mit diesem Naturphänomen. Inzwischen hat sich die Pflanze auch im europäischen Raum, sowie in nahezu allen Teilen der Welt einen Namen gemacht, sodass eine Vielzahl von Wissenschaftlern bereits Studien aufgesetzt haben. Schon im Jahr 1988 haben Wissenschafter der Universität in Sao Paulo festgestellt, dass Guarana nicht nur die Gewebedurchblutung fördert, sondern auch als Stimmungsaufheller und als Blutverdünner verwendet werden kann.

Placebo vs. Guarana

Um die Effizienz von Guarana zu testen, werden häufig Doppel- Blindstudien durchgeführt. Bei diesen Studien wird einer Testgruppe Guarana zugeführt, der anderen Gruppe nur ein Scheinprodukt ohne jegliche Wirkung, ein Placebo. Anschließend wird die Wirkung verglichen, wobei weder die Wissenschaftler noch die Probanden wissen, ob sie das Placebo oder das Guarana Produkt erhalten haben.

Studien belegen: Guarana hilft gegen vorzeitige Alterung

Ein weiteres wichtiges Stichwort für Studien war der oxidative Stress, der nachweislich durch Guarana verringert werden kann. Das ist eine sehr wertvolle Wirkung, denn oxidativer Stress ist unter anderem erheblich an dem menschlichen Alterungsprozess beteiligt. Diese Art von Stress beeinträchtigt die Entgiftungsfunktion des Körpers, trägt zur Bildung von grauen Haaren und zur Hautalterung bei. Außerdem kann oxidativer Stress eine Vielzahl von Krankheiten begünstigen. Die Verringerung von oxidativem Stress durch Guarana ist also eine sehr kostbare Wirkung der Amazonaspflanze. Diese Wirkung wurde im jahr 2016 nachgewiesen.

Weitere Tests belegen, dass generelle kognitive Störungen durch Guarana gelindert werden können. Zudem wurden Patienten mit Potenzstörungen untersucht und Tests mit Guarana durchgeführt. Diese wurden allerdings noch nicht endgültig bestätigt.

Studie zur Konzentrationsfähigkeit

Bessere Konzentration

Eine Studie aus den 1990er Jahren beschäftigte sich mit der Konzentrationsfähigkeit von Menschen. Es wurden hierzu zwei Gruppen gebildet. Eine Testgruppe erhielt Guarana zur oralen Einnahme, die andere Gruppe konnte ein Mittel ihrer Wahl verwenden. Die insgesamt 200 Studenten erhielten nach der Einnahme diverse Tests und Aufgaben. Die Ergebnisse zeigten, dass die Konzentration der Guarana Gruppe um mehr als 22 % höher war, als die Fähigkeit sich zu konzentrieren bei der zweiten Testgruppe. Die Studie wurde in Südamerika durchgeführt.

Guarana wirkt antibakteriell

Studien belegen die antibakterielle Wirkung von Guarana. Besonders gegen Salmonellen Kolibakterien ist das Amazonasgewächs wirksam. Die Einwohner Südamerikas nutzen Guarana bereits seit Jahrzehnten um sich vor Infektionen, durch das weniger reine Trinkwasser, zu schützen. Nicht nur die antibakterielle Wirkung, sondern auch die krampflösende Wirkung wurde in Studien festgestellt. Einige Medikamente erhalten daher auch in Europa zusätzlich Guarana.

Guarana stärkt die körperliche Verfassung

Im Rahmen einer Segeltour starteten etwa 200 Skipper zur Überquerung des atlantischen Ozeans. 18 dieser Personen nahmen während ihrer Reise Guarana Pulver zu sich. Eben diese 18 Skipper erreichten ihren Zielort, die Insel Martinique einige Tage bevor die restlichen Segler ankamen. Bei ärztlichen Untersuchungen nach ihrer Ankunft konnte festgestellt werden, dass die 18 Teilnehmer, die das Ziel zuerst erreicht hatten, in einem deutlich besseren körperlichen Zustand waren, als die restlichen Personen.

Der regelmäßige Konsum von Guara trägt laut Studien zu einer verbesserten körperlichen Verfassung bei. Außerdem wirkt es entkrampfend und kann daher Muskelkrämpfen vorbeugen.

Studien zeigen: Guarana verbessert Gedächtnisfunktionen

Über die körperliche Wirkung, die für Hochleistungs- und Profisportler besonders interessant ist, hinaus haben weitere aktuelle Studien bewiesen, dass der Wachmacher Guarana auch einen deutlich positiven Effekt auf die Funktionen des menschlichen Gedächtnisses hat. Auch die Merk- und Erinnerungsfähigkeit des Menschen kann durch den Konsum von Guarana gesteigert werden. Laut Studien ist die Wirkung des Guarana stimulierender als die Wirkung von anderen Pflanzen, die Koffein enthalten. Dies wird durch die besondere Mixtur der natürlichen Inhaltsstoffe in der Amazonaspflanze hervorgerufen.